Mitfliegende Passagiere EasyJet könnten bald ein paar Zentimeter mehr Beinfreiheit genießen, aber es gibt einen Haken …

EasyJet-Passagiere könnten bald mehr Beinfreiheit genießen

Der Billigflieger hat angekündigt, dass es passt neue Mirus „Kestrel“-Sitze über 237 seiner kommenden Airbus A320neo- und A321neo-Flugzeuge ab 2028.

Auf den ersten Blick klingt die Nachricht nach einer großen Komfortverbesserung. Der Haken liegt jedoch darin, wie der zusätzliche Platz erreicht wird, und zwar nicht durch größere Abstände zwischen den Sitzreihen, sondern durch eine neu gestaltete Struktur, die den Passagier neu positioniert.

So funktioniert das neue EasyJet-Sitzdesign

Die in Großbritannien hergestellten Kestrel-Sitze zeichnen sich durch eine schlankere Bauweise und ein cleveres ergonomisches Design aus, das die Hüften und die Wirbelsäule des Insassen etwas weiter nach hinten drückt und so zusätzliche Beinfreiheit schafft, ohne den Sitzabstand zu verändern, der bei den meisten EasyJet-Flugzeugen bei etwa 29 Zoll bleibt.

Die Sitze verfügen über einen festen Neigungswinkel von 22 Grad, was bedeutet, dass Reisende ihre Sitzlehne nicht neigen können – ein Schritt, der höchstwahrscheinlich zu Meinungsverschiedenheiten unter den Passagieren führt.

Um das Design leichter zu machen, ersetzte Mirus einen Großteil des herkömmlichen Kunststoffs durch Kohlefaser und reduzierte so das Gesamtgewicht des Sitzes um mehr als 20 Prozent.

Laut EasyJet werden dadurch bis zu einer halben Tonne pro Flugzeug eingespart, der Treibstoffverbrauch gesenkt und die jährlichen CO2-Emissionen der gesamten Flotte um fast 13.000 Tonnen gesenkt.

Der Fokus von EasyJet liegt auf der Steigerung von Komfort und Nachhaltigkeit

David Morgan, Chief Operating Officer von EasyJetsagte, die Änderung spiegele den Fokus der Fluggesellschaft auf Effizienz und Nachhaltigkeit wider.

„Diese Investition unterstützt unseren anhaltenden Fokus darauf, den Betrieb so effizient wie möglich zu gestalten und von kleinen inkrementellen Gewinnen zu profitieren, die zu einer deutlichen Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der CO₂-Emissionen führen“, erklärte er. „Darüber hinaus werden die zusätzliche Beinfreiheit und der Komfort, die diese Sitze bieten, den Kunden ein besseres Erlebnis an Bord bieten.“

Mirus-Chef Ben McGuire beschrieb den EasyJet-Deal als „eine der größten Einzelplatzvergaben für ein Flugzeugmodell aller Zeiten“ und betonte, dass das Ziel des Unternehmens darin bestehe, sowohl den Passagierkomfort als auch die Umweltleistung zu verbessern.

Der Schritt erfolgt, da der Sitzplatzplatz für Kurzstreckenflieger zu einem umstrittenen Thema geworden ist.

Forschung von Verbrauchergruppe Welche? Kürzlich wurde festgestellt, dass die meisten EasyJet-Flugzeuge mit einem 29-Zoll-Abstand betrieben werden, der in etwa dem Abstand anderer Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Wizz Air entspricht, wobei einige dieser Flugzeuge in bestimmten Kabinen nur 28 Zoll haben.

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