FIFA-Präsident Gianni Infantino erwägt den Vorschlag, vor der Weltmeisterschaft in vier Jahren weitere 16 Nationen aufzunehmen.
Veröffentlicht am 12. Juli 2026
FIFA-Funktionäre werden die Möglichkeit prüfen, die Weltmeisterschaft vor der Veranstaltung im Jahr 2030 um weitere 16 Mannschaften zu erweitern, sagte Präsident Gianni Infantino in einem Interview.
Infantino sagte gegenüber Bluewin, einem Schweizer Medienunternehmen, dass eine Vergrößerung von 48 auf 64 Teams sinnvoll sein könnte.
Empfohlene Geschichten
Liste mit 4 ArtikelnEnde der Liste
„Das ist definitiv ein Thema, das nach dieser Weltmeisterschaft in den entsprechenden Gremien geprüft und diskutiert wird“, sagte er gegenüber Bluewin.
„Bei der Organisation einer Weltmeisterschaft ist es wichtig, sie für die ganze Welt zu organisieren – nicht nur für Europa und Südamerika, sondern praktisch für die ganze Welt. Jede Nation sollte von der Teilnahme an der Weltmeisterschaft träumen dürfen. Man sieht, dass die Qualität der Mannschaften extrem hoch ist – und sie wird überall auf der Welt immer höher. Wenn man kleineren Ländern keine Chance gibt, an der Weltmeisterschaft teilzunehmen, fehlt ihnen der Anreiz, sich weiter zu verbessern.“
Das Teilnehmerfeld der Weltmeisterschaft bestand von 1998 bis 2022 aus 32 Mannschaften. Die aktuelle Ausgabe 2026 ist die erste mit 48 Mannschaften.
Vier Mannschaften – Argentinien, England, Frankreich und Spanien – bleiben im Turnier. Von den ursprünglichen 104 Spielen, die in Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten stattfanden, sind nur noch zwei Halbfinalspiele und das Finale übrig geblieben.
Infantino sagte, er halte das 48 Teams umfassende Feld für einen „großen Erfolg“.
„Jede Mannschaft hat auf hohem Niveau gespielt. Mannschaften aus allen Kontinenten haben Tore geschossen und mindestens einen Punkt geholt“, sagte er. „Neun von zehn afrikanischen Teams erreichten die K.-o.-Runde. Bei der letzten Weltmeisterschaft waren nur fünf Teams aus Afrika dabei. Das zeigt nur, wie wichtig es ist, alle Teams einzubeziehen – um ihnen die Möglichkeit zur Teilnahme zu geben.“
Das Turnier 2030 wird eine kontinentübergreifende Anstrengung sein.
Die ersten drei Spiele sollen in Uruguay, Argentinien und Paraguay ausgetragen werden – eines pro Land –, die restlichen Spiele werden in Marokko, Portugal und Spanien ausgetragen. Die Erweiterung auf 64 Mannschaften könnte bedeuten, dass die südamerikanischen Nationen jeweils eine Gruppe mit vier Mannschaften statt nur einem Spiel ausrichten könnten.
