Ein fragiler Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran gilt – doch der Informationskrieg verschärft sich. Im Zentrum: die Straße von Hormus, wo konkurrierende US-amerikanische und iranische Narrative aufeinanderprallen.
Während eines Waffenstillstands geht der Informationskrieg weiter, selbst wenn die Bomben aufhören zu fallen. Momente wie dieser stellen den Journalismus auf die Probe. Denn die Aufgabe besteht nicht nur darin, über die von allen Seiten kommenden Botschaften zu berichten, sondern sie bei Bedarf zu entschlüsseln und zu entlarven.
Mitwirkende:
Abeer Al Najjar – Professor für Medien und Journalismus, American University of Sharjah
Andrew Arsan – Professor für arabische und globale Geschichte, Universität Cambridge
Alireza Doostdar – Außerordentlicher Professor für Islamwissenschaft, University of Chicago
Nazila Fathi – ehemalige Teheran-Korrespondentin, New York Times
Auf unserem Radar
Die Beziehungen Israels zu seinen europäischen Verbündeten schwächeln, und die Rhetorik beider Seiten wird auf politischen und medialen Plattformen immer schärfer. Meenakshi Ravi berichtet.
In der iranischen Diaspora gibt es ein breites Spektrum oft widersprüchlicher Ansichten. Aber wenn man sich die Darstellung in den westlichen Mainstream-Medien anschaut, könnte man annehmen, dass die Unterstützung für den Krieg die dominierende Rolle spielt.
Wir sprechen mit Narges Bajoghli darüber, wie Diaspora-Stimmen bei der Berichterstattung über den Iran als Waffe eingesetzt werden.
Mit:
Narges Bajoghli – außerordentliche Professorin, Johns Hopkins University
Veröffentlicht am 18. April 2026






