Passagiere, die vom internationalen Flughafen Henri Coandă (Otopeni) und vom internationalen Flughafen Bukarest Băneasa abfliegen, können nun Flüssigkeiten in Behältern mit einem Fassungsvermögen von bis zu 2 Litern im Handgepäck mitführen, nachdem die fast zwei Jahrzehnte lang geltende 100-Milliliter-Grenze aufgehoben wurde.
Die Bukarest National Airports Company (CNAB) gab bekannt, dass die neuen Regeln ab dem 11. März in Kraft treten, nachdem moderne Scangeräte installiert wurden, die eine Gepäckkontrolle ermöglichen, ohne dass Passagiere Flüssigkeiten oder elektronische Geräte entfernen müssen.
Die neuen Scanner erzeugen 3D-Bilder des Gepäcks, sodass Sicherheitspersonal den Inhalt viel präziser erkennen kann. Unter diesen Bedingungen können Passagiere Produkte wie Wasser, Parfüme, Cremes, Gels oder Rasierschaum in Behältern mit einem Fassungsvermögen von bis zu 2 Litern im Handgepäck mitführen.
Eine weitere wichtige Änderung besteht darin, dass Telefone, Tablets und Laptops bei der Sicherheitskontrolle nicht mehr aus dem Gepäck genommen werden müssen. Allerdings können Betreiber zusätzliche Kontrollen verlangen, wenn sich aus dem Scan Verdacht ergibt.
Am Flughafen Henri Coandă durchlaufen täglich mehr als 50.000 Passagiere die Sicherheitskontrolle, und in der Vergangenheit wurden viele von ihnen gezwungen, Flüssigkeiten zu werfen, die die erlaubte Grenze überschritten. Schätzungen zufolge wurden an Kontrollstellen täglich rund 150 Liter Flüssigkeit weggeworfen.
Die Behörden sagen, dass die neue Ausrüstung auch dazu beitragen wird, die Wartezeiten an Sicherheitskontrollpunkten zu verkürzen.
Allerdings ist die Maßnahme in Rumänien keine Premiere. Die Flughäfen Cluj-Napoca und Sibiu erlauben nach der Installation moderner Scansysteme bereits den Transport von Flüssigkeiten in größeren Behältern im Handgepäck. Die Einführung dieser Ausrüstung an den Flughäfen in Bukarest bringt die Hauptstadt mit den Flughäfen des Landes in Einklang, die bereits fortschrittliche Technologie für die Sicherheitskontrolle einsetzen.
Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass die Regel nur für Passagiere gilt, die von diesen Flughäfen abfliegen, nicht für Transit- oder Transferpassagiere. Reisende sollten sich auch über die Regeln des Zielflughafens informieren, da die Einschränkungen unterschiedlich sein können.
Die Beschränkung von Flüssigkeiten im Handgepäck auf 100 ml wurde 2006 eingeführt, nachdem ein Terroranschlag aufgedeckt wurde, bei dem an Bord mehrerer Flugzeuge, die von London in die Vereinigten Staaten flogen, Flüssigsprengstoff gezündet werden sollte.
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