In ganz Europa setzen sich Städte ehrgeizige Netto-Null-Ziele, um die Luftqualität für ihre Bewohner zu verbessern. Die Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs ist ein praktischer, unmittelbarer Schritt, der Stadtplanern und -managern eine schnelle Reduzierung der CO2-Emissionen ermöglicht.
Die Förderung einer stärkeren Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs ist eine sofort umsetzbare Strategie, die das Autoaufkommen auf der Straße schnell reduziert und die verkehrsbedingten Emissionen deutlich senkt. Damit jedoch verbesserte öffentliche Verkehrsnetze zu nennenswerten Emissionseinsparungen führen können, müssen Städte eine Strategie entwickeln, um eine kostengünstige und zuverlässige Versorgung mit erneuerbarer Energie sicherzustellen.
Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements, PPAs) entwickeln sich zu einer bevorzugten Option, die erneuerbare Energien für große städtische Infrastrukturen zur Realität werden lässt. PPAs sind für Betreiber attraktiv, da sie für öffentliche Verkehrsbetriebe einen praktischen Ansatz zur Erreichung ehrgeiziger Klimaziele darstellen. Sie sichern eine Versorgung mit kohlenstoffarmer Energie, indem sie für Preisstabilität auf potenziell volatilen Energiemärkten sorgen, und bieten niedrigere Stromkosten, die direkte Emissionsreduzierungen unterstützen. Durch die Unterstützung von Energie aus Wind- und Solarprojekten tragen Betreiber aktiv zur Energiewende in Europa bei.
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