In Deutschland gibt es Kontroversen über den Ausbau von U- und S-Bahnen. Umweltschützer argumentieren dagegen mit der Begründung, dass die Menschen einfach mit der Straßenbahn fahren könnten und die Umweltvorteile der Stadtbahn nicht groß seien. Beispielsweise bevorzugt das Ariadne-Projekt Push-Faktoren (umweltfreundliche Vorschriften und Steuern) gegenüber Pull-Faktoren (Aufbau besserer Alternativen), der BUND ist gegen den Ausbau von U- und S-Bahnen, und ein von grünen Politikern unterstützter Bericht argumentierte auf der Grundlage einer mangelhaften Analyse, die zu einer Rücknahme führte, dass die durch den Tunnelbau verursachten CO2-Emissionen alle Einsparungen überstiegen, die auf nur 714 t CO2 pro gebautem unterirdischen Kilometer geschätzt wurden. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Fahrgastzahlen von Autos und öffentlichen Verkehrsmitteln auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen, um zu solideren Zahlen zu gelangen.
Zunächst einmal reist praktisch jeder mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Es gibt eine bemerkenswerte Ausnahme für das Radfahren, aber Radfahren findet normalerweise auf kurzen Distanzen statt, und die hier diskutierten U-Bahn-Erweiterungen (alle außerhalb des Rings) liegen außerhalb dieser Reichweite. In Berlin erreicht der Modal Split beim Radfahren seinen Höhepunkt im Bereich von 1 bis 3 km und ist über 10 km gering. Über die Größe eines Viertels oder vielleicht einer Universitätsstadt hinaus sind Autos und öffentliche Verkehrsmittel ein Ersatz für einander.
Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs führt auch nicht zu einer Hypermobilität, bei der die Fahrten insgesamt länger werden, da die Menschen von weiter weg pendeln und die Nutzung des Autos nicht oder nur schwach zurückgeht. Wenn überhaupt, ist das Verhältnis der Substitution von Personenkilometern zu Fahrten so, dass ein P-km mit der U-Bahn mehr als einen P-km mit dem Auto ersetzt, da Metropolstädte dichter sein können und kürzere Pendelfahrten ermöglichen. Die Berliner legen durchschnittlich 3,3 4,6-km-Fahrten pro Tag zurück, also 15 km/Tag; Bundesweit sind es 35,5 km/Tag (siehe Tabelle 11 der MiD). Wenn überhaupt, verkürzt das Vorhandensein eines großen Stadtkerns auch die durchschnittliche Autofahrt, da das Fahren von Vorort zu Vorort bei geringer Dichte reduziert wird.
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Warum der Bau von U-Bahnen für den umweltfreundlichen Wandel weg vom Auto notwendig ist
In Deutschland gibt es Kontroversen über den Bau von U- und S-Bahn-Verlängerungen, in denen Umweltschützer mit der Begründung argumentieren, dass die Menschen einfach Straßenbahnen nehmen könnten und der Nutzen für die Umwelt …






