Einem 37-jährigen Rumänen wurde vorgeworfen, fast eine Tonne Kokain in das Vereinigte Königreich importiert zu haben. Daniel Dumitru aus Smethwick, West Midlands, wurde zusammen mit Andrew Smyth, 46, aus Prenton, Merseyside, im Rahmen einer von der National Criminal Agency (NCA) koordinierten Operation festgenommen. Den beiden wird vorgeworfen, Medikamente der Klasse A importiert zu haben.
943 Kilogramm Kokain, versteckt zwischen Bananen
Die Drogen wurden im Hafen von Southampton von Grenzschutzbeamten in Zusammenarbeit mit der NCA entdeckt. Beim Öffnen eines Containers, der aus Nicaragua über Panama angekommen war, fanden sie 943 Kilogramm Kokain mit einem geschätzten Straßenwert von rund 75 Millionen Pfund. Die Medikamente waren in schwarzes Plastik eingewickelt, wie Ziegelsteine gestapelt und zwischen Paletten mit Bananen versteckt, wie von der NCA veröffentlichte Bilder zeigen.
Die beiden erschienen vor Gericht
Daniel Dumitru und Andrew Smyth wurden am Mittwoch, dem 18. März, wegen der Einfuhr von Drogen der Klasse A angeklagt und erschienen am Donnerstag, dem 19. März, vor dem Amtsgericht Southampton.
„Eine riesige Menge ist für die Straßen Großbritanniens bestimmt“
Saju Sasikumar, Sektionskommandeur der NCA, sagte, es handele sich um „eine riesige Menge Kokain, die für die Straßen Großbritanniens bestimmt war“. Der Beamte fügte hinzu, dass der Drogenhandel der Klasse A Gewalt und Sucht in die Gemeinden bringe und dass die Beschlagnahmung dieses Betrags direkt in die Taschen der hinter der Operation stehenden kriminellen Gruppen schlage, die die Gewinne in andere kriminelle Aktivitäten reinvestiert hätten.
Immer ausgefeiltere Schmuggelmethoden
Die Beschlagnahmung erfolgt vor dem Hintergrund wiederholter Warnungen der NCA vor einer steigenden Kokainproduktion in Kolumbien, die Rekordwerte erreicht hat. NCA-Generaldirektor Graeme Biggar sagte kürzlich, dass Kriminelle immer neuartigere Methoden anwenden, um Drogen ins Land zu schmuggeln, von der molekularen Modifizierung von Kokain und dem Mischen mit Materialien wie Holzkohle, Leim oder Plastik bis hin zum Auftragen der Substanz auf Besenstiele oder dem Mischen in Rotweinflaschen. Drogen kommen in Großbritannien auf Yachten, kleinen Booten, Kleinflugzeugen, im Straßenverkehr vom europäischen Festland, bei Flugpassagieren oder sogar per Post an.
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