Laut Prognostikern könnten in Großbritannien Temperaturen von bis zu 19 °C herrschen – mehr als in Malta oder Barcelona im gleichen Zeitraum. Für ein Land, das einen extrem regnerischen Winter hinter sich hat, ist der Unterschied erheblich.
Prognostiker sagen, dass der Mittwoch „fast überall mild“ sein wird, mit viel Sonnenschein im Südosten Englands. In Kent und Essex wurden bereits 16,6 °C gemessen und Prognosen deuten darauf hin, dass in einigen Gebieten im Südosten möglicherweise 17–18 °C erreicht werden, wobei die reale Wahrscheinlichkeit besteht, dass lokal 19 °C überschritten werden.
Ein sehr kalter Winter, gefolgt von einer Hitzewelle
Diese wärmere Periode kommt am Ende eines Winters mit Niederschlägen über dem 30-Jahres-Durchschnitt. In Ostschottland fielen 114 % des normalen Niederschlags und in den Midlands waren es 140 %.
Nach Angaben des Met Office wird die aktuelle Warmperiode durch eine südliche Luftströmung verursacht, die durch Tiefdruck im Westen und Hochdruck im Osten angetrieben wird.
Prognostiker warnen jedoch davor, dass dies keine stetige Verschiebung in Richtung Frühling ist. Ab Donnerstag sinken die Temperaturen leicht und Westwinde bringen Wolken und Regen über den größten Teil des Landes.
Globale Erwärmung oder einfache saisonale Variation?
Das Met Office weist darauf hin, dass solche Episoden im Kontext des Klimawandels gesehen werden müssen. Eine wärmere Atmosphäre kann pro zusätzlichem Grad Celsius etwa 7 % mehr Feuchtigkeit speichern – was die starken Regenfälle in diesem Winter erklärt.
Es stellt sich unweigerlich die Frage: Ist diese ungewöhnliche Hitze nur eine vorübergehende Episode oder Teil eines neuen Klimamusters?
Der meteorologische Frühling beginnt am 1. März. Doch bei vielen ist das Frühlingsgefühl bereits angekommen.
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