Die Regierung sagt, das Gesetz werde dazu beitragen, eine gemeinsame nationale Identität zu schaffen.
Pekings neues Gesetz zur ethnischen Einheit ist in Kraft getreten. Es stärkt Mandarins Position als Hauptsprache für Bildung, offizielle Geschäfte und öffentliche Räume in ganz China.
Die Regierung sagt, dass die Bestimmungen des Gesetzes zum sozialen Zusammenhalt und zur Verhinderung von Separatismus allen zugute kommen.
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Aktivisten im Ausland sagen jedoch, dass dadurch die Rechte von Gruppen wie Uiguren und Tibetern weiter ausgehöhlt werden. Sie warnen auch vor einer Klausel, die besagt, dass China gegen diejenigen vorgehen kann, die außerhalb des Landes gegen das Gesetz verstoßen.
Taiwan hat diese Kritik wiederholt. Die Regierung warnt davor, dass das Gesetz dazu genutzt werden könnte, dort Menschen ins Visier zu nehmen, die Peking kritisch gegenüberstehen.
Moderator: Mohammed Jamjoom
Gäste:
- Einar Tangen – Senior Fellow, Center for International Governance Innovation
- Zumretay Arkin – Vizepräsident des Weltkongresses der Uiguren
- William Yang – Leitender Analyst für Nordostasien, International Crisis Group
Veröffentlicht am 3. Juli 2026








