
Nach dem Brexit verlief die Reise nach Europa für die Briten nicht gerade reibungslos.
Längere Warteschlangen, biometrische Kontrollen und die drohende Einführung der Befreiung von der bezahlten Visumpflicht haben zu zusätzlichen Schwierigkeiten bei dem ehemals recht reibungslosen Erlebnis geführt.
Aber es gibt endlich eine gute Nachricht für britische Reisende, und zwar mit freundlicher Genehmigung der Schweiz.
Dank eines neu vereinbarten Handelsabkommens zwischen dem Vereinigten Königreich und der Schweiz wird der Besuch des Alpenlandes schneller, einfacher und möglicherweise billiger.
An den Flughäfen Zürich, Genf und Basel werden endlich E-Gates für britische Reisende geöffnet
Eine der grössten Veränderungen ist die Einführung von E-Gates für britische Passinhaber an Schweizer Grossflughäfen.
Bald können Briten, die in Zürich ankommen, die manuellen Warteschlangen bei der Passkontrolle umgehen und stattdessen automatisierte Schleusen nutzen, was seit dem Brexit verboten ist.
Der Rollout soll später im Jahr 2026 in Zürich beginnen, 2027 sollen Genf und Basel folgen.
Für Vielreisende oder alle, die in letzter Zeit mit langen Warteschlangen an der Grenze konfrontiert waren, wird dies eine spürbare Verbesserung des Ankunftserlebnisses sein.
Die Schweiz gehört zwar nicht zur EU, gehört aber zum Schengen-Raum. Dies bedeutet, dass britische Besucher weiterhin die Anforderungen des Einreise-/Ausreisesystems (EES) einhalten müssen, einschließlich der biometrischen Registrierung. Allerdings dürfte die Hinzufügung von E-Gates den Prozess deutlich rationalisieren.
Die Roaming-Gebühren zwischen Großbritannien und der Schweiz könnten bald abgeschafft werden
Ein weiterer wichtiger Vorteil in der Pipeline ist die Abschaffung der Mobilfunk-Roaming-Gebühren zwischen dem Vereinigten Königreich und der Schweiz.
Nach der Einführung können Briten ihre Telefone im Ausland nutzen, ohne sich Gedanken über zusätzliche Gebühren machen zu müssen – eine willkommene Rückkehr zum Reisekomfort vor dem Brexit.
Es gibt noch keinen bestätigten Starttermin, es lohnt sich also, sich vor Reiseantritt bei Ihrem Anbieter zu erkundigen.
Aber sobald es live ist, wird diese Änderung alles, von der Navigation durch Schweizer Städte bis hin zum Teilen von Reiseinhalten, viel einfacher machen.
Mehr Flexibilität für Arbeit und Reisen zwischen Großbritannien und der Schweiz
Der Deal ist nicht nur eine gute Nachricht für Urlauber. Auch britische Service-Fachleute profitieren davon, da sie bis zu 90 Tage im Jahr ohne Visum in der Schweiz arbeiten können.
Dieser Schritt stärkt die Beziehungen zwischen den beiden Ländern und könnte Freiberuflern, Kreativen und Geschäftsreisenden kurzfristig mehr Möglichkeiten eröffnen.
Eurostar führt direkte Zugverbindungen von London zu großen Schweizer Städten wie Basel, Genf und Zürich ein
Die Schweiz ist bereits ein beliebtes Reiseziel für britische Reisende und zieht jedes Jahr rund 800.000 Besucher an, und die Anreise könnte bald noch einfacher werden.
Es ist geplant, direkte Zugverbindungen von London zu großen Schweizer Städten wie Basel, Genf und Zürich einzuführen. Berichten zufolge arbeitet Eurostar daran, diese Dienste Anfang der 2030er Jahre einzuführen und eine nachhaltigere und landschaftlich reizvollere Alternative zum Fliegen anzubieten.
Für Briten, die von Alpenseen, Skigebieten und Postkartenstädten träumen, ist die Schweiz gerade ein kleines Stück näher gekommen.
